Am vergangenen Wochenende fand die Linz Open als zweites Turnier der Adenbeck PGA Tour unter schwierigen Bedingungen statt und verlangte den Teilnehmern alles ab. Böiger, teils starker Wind und eine mitunter eisige Kälte setzten den Spielern erheblich zu und ließen die Anforderungen der diesjährigen Linz Open steigen.
Dem Burgenländer Uli Weinhandl machte dies jedoch nichts aus, im Gegenteil, denn so konnte er sich seine Erfahrung zunutze machen. Unbeirrt stellte der Österreicher sein Können eindrucksvoll unter Beweis und zeigte so, warum er als Favorit ins Turnier gestartet war. Mit insgesamt fünf Schlägen Vorsprung auf Leo Asti holte sich Uli Weinhandl den Titel und gewann die Linz Open.
Hanspeter Bacher landete schlussendlich auf dem dritten Platz. Den vierten Rang der Linz Open teilen sich Christoph Weninger und Moritz Mayrhauser. Für die beiden Amateure sind diese Platzierungen ein enormer Erfolg, der womöglich der Auftakt für eine Karriere als Profigolfer sein könnte. Insbesondere der 20-jährige Mayrhauser überzeugte durch hervorragende Leistungen, wobei ihm das schlechte Wetter am Finaltag sichtlich zusetzte und er so nicht an die Leistungen der Vorrunden anknüpfen konnte.
Die Linz Open erwiesen sich also als äußerst spannende Veranstaltung, die nicht nur für den österreichischen Golfsport von größter Bedeutung war, sondern auch für einige Überraschungen sorgte.
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