Kategorie "Golfsprache"

Die legendäre PGA Tour

24. März 2010 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Bei der PGA Tour handelt es sich um die wichtigste Turnier-Serie des US-amerikanischen Golfsports, die weltweit hohes Ansehen genießt und Schauplatz der bedeutendsten Turniere des professionellen Golfsports ist. Die Top-Level-Tour der PGA ist längst legendär und begeistert Fans und Spieler gleichermaßen. Als höchstdotierte Turnier-Serie der Welt lockt die PGA Tour alljährlich mit immensen Preisgeldern in einer Gesamthöhe von mehr als 280 Millionen US-Dollar, was den großen Reiz der PGA Tour ausmacht.

Bevor der Golfsport in den 1960er-Jahren einen regelrechten Boom erlebte, waren professionelle Golfer in der PGA of America organisiert. 1968 wurde dann schließlich die PGA TOUR gegründet, die bis heute die gleichnamige Turnier-Serie veranstaltet. Durch diese Organisation konnte damals eine Professionalisierung des Golfsports stattfinden, sodass die heutigen Ausmaße dieser anspruchsvollen Sportart erst durch die PGA TOUR möglich wurden.

Für die Teilnahme an der Top-Level PGA Tour existieren besondere Auflagen, die Golfer unbedingt erfüllen müssen, um bei diesem internationalen Großereignis des professionellen Golfsports teilnehmen zu dürfen. So findet jedes Jahr im Herbst die sogenannte Q-School statt, wobei sich die ersten 30 Spieler qualifizieren können. Zudem erhalten die ersten 20 der Nationwide-Tour, sowie die ersten 125 Spieler der Jahresauswertung der PGA TOUR Money Leaders eine Spielberechtigung für die Top-Level Tour.

Sportverletzungen beim Golfen

22. März 2010 in Allgemeines, Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Sportverletzungen sind in praktisch jeder Disziplin an der Tagesordnung. Beim Fußball, Tennis oder auch in der Leichtathletik kommen Verletzungen daher nie ganz unerwartet und gehören zum Risiko des Sportlers. Im Golfsport gestaltet sich dies nicht anders, obwohl oft ein anderer Eindruck entsteht. Für den Laien mutet das Golfen recht leicht an, da der enorm hohe Anspruch hierbei in der Regel nicht ersichtlich ist.

So haben Anfänger und selbst erfahrene Profi-Golfer immer wieder mit Sportverletzungen zu kämpfen, die häufig einer Überlastung oder falschen Ausführung zuzuschreiben sind. Insbesondere die Lendenwirbelsäule leidet unter einer fehlenden Aufwärmphase oder einer falschen Technik. Die mitunter starken Drehbewegungen des Rumpfes können unter Umständen eine große Belastung für die untere Wirbelsäule darstellen, sodass im schlimmsten Fall ein Bandscheibenvorfall droht.

Beschwerden im Bereich des Ellenbogens sind beim Golfen ebenfalls sehr häufig, weshalb man auch von einem Golferarm spricht. Mangelnde Fitness und eine falsche Schwungtechnik rufen diesen hervor, der sich durch mitunter starke Schmerzen auf der Innenseite des Ellenbogens bemerkbar macht. Der sogenannte Tennisarm, der auch unter Golfern recht weit verbreitet ist, äußert sich dahingegen durch Schmerzen auf der äußeren Seite des Ellenbogens.

Darüber hinaus sind die Hände und Handgelenke beim Golfen ebenfalls gefährdet, denn durch eine fehlerhafte Schwungtechnik und falsche Griffstärken leiden die Sehnen, was wiederum zu Sehnenscheidenentzündungen führen kann. Ein umfassendes Training unter fachlicher Anleitung dient also nicht nur der Verbesserung des Handicaps, sondern kommt auch der Gesundheit zugute.

Golfschläger richtig pflegen

20. März 2010 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Der Schläger ist das Handwerkszeug eines jeden Golfspielers und bedarf daher einer ganz besonderen Pflege. Die Stars des internationalen Golfsports, wie zum Beispiel Tiger Woods oder Steve Stricker, beschäftigen eigens hierfür Personal. Der sogenannte Caddie trägt auf dem Golfplatz nicht nur die Tasche, sondern hat außerdem dafür Sorge zu tragen, dass die Schläger in einem tadellosen Zustand sind. Als normal sterblicher Golfer, der nur in seiner Freizeit golft und diesen Sport nicht professionell betreibt, hat man diese Möglichkeiten selbstverständlich nicht und muss sich daher selbst um die Pflege der Golfschläger kümmern. Insbesondere Anfänger sollten sich eingehend mit diesem Thema befassen, um ihre Schläger optimal zu pflegen.

So müssen der Griff, sowie der Schlägerkopf stets gründlich gereinigt werden. Hierzu empfiehlt es sich, lauwarmes Wasser mit wenigen Tropfen Geschirr-Reiniger zu verwenden. Der Schlägerkopf wird dann mit einer Handbürste von Verunreinigungen befreit, während bei den Griffen ein Frottee-Tuch zum Einsatz kommt. Trotz intensiver Pflege stellt sich bei den Golfgriffen nach einiger Zeit ein Verschleiß ein, sodass diese erneuert werden müssen. Natürlich kann man hiermit einen Spezialisten beauftragen, doch mit etwas Geschick kann man diese Aufgabe auch selbst übernehmen. Mit einem Messer lässt sich das Gummi des Griffs gut einschneiden, sodass es anschließend einfach aufgerollt und so entfernt werden kann. Nachdem auch das alte Klebeband vom Schläger getrennt wurde, wird einfach ein neues Klebeband angebracht, das dann den neuen Griff, der von oben aufgezogen wird, fixiert.

Die richtige Pflege von Golfschlägern ist zwar eine Wissenschaft für sich und sollte immer mit großer Sorgfalt ausgeführt werden, aber wer sich etwas näher mit diesem Thema beschäftigt, kann dies durchaus selbst bewerkstelligen.

Die Fachsprache des Golfsports

18. März 2010 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Wer bisher noch nie Golf gespielt hat und diese spannende und anspruchsvolle Sportart nun erlernen möchte, hat es oft schwer. Einerseits erweisen sich die Bewegungsabläufe recht komplex, aber auch die Fachsprache des Golfsports stellt eine große Hürde dar, denn Laien verstehen diese in der Regel nicht und können Anleitungen von anderen Golfern nur schwer verfolgen. Das Studium einschlägiger Lektüre hilft hier auch nur bedingt, da einige Ausdrücke nicht selten vorausgesetzt werden.

Grundsätzlich lassen sich derartige, sprachliche Schwierigkeiten leicht überwinden, indem man ein umfassendes Einsteiger-Handbuch zur Hand nimmt oder einen professionellen Golflehrer – auch Golf-Pro – aufsucht. Im Folgenden sind einige der gebräuchlichsten Fachausdrücke aufgeführt, sodass Anfänger einen leichten Einstieg in den Golfsport finden.

Als Abschlag bezeichnet man beispielsweise den ersten Schlag eines Golfers auf jeder Bahn. Folglich ist der Abschlag der Auftakt einer jeden Turnierrunde.

Im allgemeinsprachlichen Gebrauch ist mit einem Handicap eine Behinderung oder Einschränkung gemeint, im Golfsport ist dies jedoch nicht der Fall. Golfer geben ihre individuelle Spielstärke als Handicap an, sodass dieser Wert die Anzahl der Schläge wiedergibt, die man über dem Standard des jeweiligen Platzes benötigt. Je niedriger das Handicap, desto besser ist der Spieler.

Die Begriffe Birdie und Bogey fallen ebenfalls sehr häufig im Golfsport, denn hiermit sind besondere Schläge gemeint. So spricht man von einem Birdie, wenn der Spieler einen Schlag weniger benötigt, als der Platzstandard vorsieht. Wird dahingegen ein Schlag mehr zum Einlochen benötigt, handelt es sich um einen Bogey.

Der Golfsport wird zwar von einer ausgeprägten Fachsprache dominiert, doch anhand der genannten Beispiele ist ersichtlich, dass diesbezügliche Defizite leicht behoben werden können, indem man sich etwas näher mit diesem Thema befasst.

Golfsport – Aufwärmen nicht vergessen

15. März 2010 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Für den Laien erweckt der Golfsport häufig den Anschein, dass hierbei keine großen sportlichen Leistungen erbracht werden müssen und somit auch keine Aufwärm-Übungen notwendig sind. Dem ist aber keinesfalls so, denn entgegen der allgemeinen Annahme handelt es sich beim Golfen um eine der anspruchsvollsten Sportarten überhaupt. Da diese Sportart ein Höchstmaß an Balance und Beweglichkeit erfordert, ist eine solide Vorbereitung in Form von Aufwärm-Übungen unabdinglich.

Wer glaubt, er könne einfach so losspielen und aus diesem Grund das Aufwärmen vernachlässigt, wird dies schnell zu spüren bekommen, denn Rückenschmerzen, sowie eine verkrampfte Muskulatur sind dann häufig die Folge. Natürlich gibt es dann auch noch die Blasen auf den Fingern, sollte man den Schläger würgen (mir passiert :) ). Das Aufwärmen dient aber nicht nur zur physischen Vorbereitung, sondern ist auch für die Psyche von großer Bedeutung. So erweist sich die Aufwärm-Phase als optimale Gelegenheit, um sich auf das bevorstehende Turnier vorzubereiten und das richtige Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung zu finden.

Nichtsdestotrotz steht der Körper während des Aufwärmens ganz klar im Vordergrund, denn nur wenn die Muskeln richtig aufgewärmt wurden, kann der Golfer auch beste Leistungen erbringen. Zu Beginn sollte man seine Arm- und Rückenmuskulatur mit entsprechenden Dehnübungen auf die bevorstehenden Belastungen vorbereiten. Anschließend kann man dann einen Schläger zur Hand nehmen und diesen als Hilfsmittel für verschiedene Dehnungsübungen für die Brust- und Unterschenkelmuskulatur nutzen. Zu guter Letzt empfiehlt es sich, mit diversen Schwung-Übungen die Aufwärmphase zu beenden, sodass der gesamte Oberkörper optimal erwärmt ist.

Die unterschiedlichen Golfschläger

9. März 2010 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Wir sind ja immer wieder bemüht einige Tipps zum Thema Golf zu gehen, heute ein wenig über die verschiedenen Golfschläger. Wer sich bislang noch nicht näher mit dem Golfsport befasst hat und dies nun ändern möchte, braucht selbstverständlich erst einmal eine entsprechende Grundausstattung. Der Fachhandel hält hier eine Vielzahl an Sets bereit, die alles beinhalten, was man zu Beginn benötigt.

In der Regel besteht ein solches Set aus verschiedenen Golfschlägern, die alle einen ganz eigenen Zweck erfüllen. Verschiedene Eisen, ein Driver, ein Fairwayholz, ein Putter, sowie Pitching, Sand und Lob Wedges gehören zu der absoluten Grundausstattung eines jeden Golfers und stellen unterschiedliche Schlägertypen dar. Diese Vielzahl an verschiedenen Golfschlägern ist unbedingt erforderlich, da sich jede einzelne Bahn eines Golfplatzes durch individuelle Eigenschaften auszeichnet, sodass immer wieder andere Anforderungen an den Spieler gestellt werden. So hängt die Wahl des Golfschlägers von der zu überwindenden Weite und der jeweiligen Flugkurve ab.

Die Differenzierung der verschiedenen Golfschläger erfolgt anhand des Schlägerkopfes, denn dieser ist das wesentliche Merkmal eines jeden Schlägers. So zeichnen sich die Köpfe des Drivers und des Fairwayholzes, die zusammen als Hölzer bezeichnet werden, durch eine Tropfen- oder Birnenform aus und sind zudem hohl. Diese Schläger verdanken ihren Namen der Tatsache, dass sie ursprünglich mit Holz versehen waren. Im Zuge des Fortschritts wurden die Hölzer aber dementsprechend verändert, dass sie keinen Holzanteil mehr aufweisen.

Für mittellange Schläge werden dahingegen die Eisen benutzt, denn dank ihres trapezförmigen Kopfes bieten diese ein optimales Schlaggefühl. Die sogenannten Wedges (kein Fastfood! :) ) kommen im Gegensatz dazu erst rund ums Grün zum Einsatz, schließlich eignen sich diese hervorragend zur Überwindung kurzer Distanzen. Auch der Putter wird vorrangig auf dem Grün verwendet. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Putter und allen anderen Schlägertypen ist die Tatsache, dass hiermit keine optimale Flugbahn erreicht werden soll, da hierbei die zielgerichtete Steuerung des Balls angestrebt wird.

Golfish Rezension

17. September 2009 in Allgemein, Allgemeines, Featured, Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Michael aka xcalibur war so nett und hat mir eine Rezension über das gewonnene Buch Golfish gesendet.

Das Buch selbst sieht von aussen recht witzig aus, nicht besonders dick zwar aber ok.

Nichts weist auf ein Wörterbuch hin, aber doch es ist eins. Alphabetisch geordnet findet man die gängisten deutschen Golfausdrücke. Ein paar nette Illustrationen sind vorhanden, aber ansonsten sucht man nach bildlichen Erklärungen vergeblich.

Dass Meiste kennt man, einige Ausdrücke sind mir allerdings auch noch nicht untergekommen. Wer weiss schon dass der Schlag nach einem Mulligan Finnigan heisst. Regelausdrücke werden mit dem Hinweis auf das offizielle Regelwerk nicht genau erklärt.

Nach dem ersten Drittel fragte ich mich, welcher Idiot das Buch Korrektur gelesen hat. Denn einem Golfer fallen Fehler wie Strafschläge für Luftschläge (zu finden unter ”Airshot”) oder Driver = Schläger mit dem größten Loft ( Zu finden unter ”Driver”) sofort ins Auge.

Vielleicht bin ich auch der erste, der ein Wörterbuch auch wirklich gelesen hat….
Die Fehler nehmen zwar nach einiger Zeit ab, doch sie hören nicht auf.

Fazit: Das Buch ist eine Hilfe für Einsteiger, die eine Orientierung für den Sprachgebrauch der Golfer brauchen, oder als Geschenk für Nichtgolfer geeignet. Für einen gestandener Golfer ist diese Lektüre ein nettes, allerdings nicht ganz fehlerfreies, verzichtbares Nachschlagewerk.

Der / Die / Das Dogleg

10. August 2009 in Allgemeines, Featured, Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Dogleg, Hundebein?! Was soll das schon wieder in der Golfsprache bedeuten?

Bei einem Dogleg handelt es sich um ein Fairway das einen Knick entweder nach links oder rechts hat. Auf PAR5 gibt es sogar Double-Doglegs, welche halt zweimal geknickt sind.

dogleg

Ergebnis des Gewinnspiels

4. August 2009 in Allgemeines, Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Aus. Schluss. Vorbei! Das Gewinnspiel ist vorbei.

Dass es so viele verschiedene Meinungen & Einsendungen gegeben hat, dafür sind wir natürlich recht dankbar. Ich habe richtig gemerkt, wie sich Rupert die Fingernägel dabei zerbissen hat, weil er nicht mitmachen durfte. :)

Zugegeben, es war nicht ganz einfach, aber trotzdem wart ihr fleißig am tüffteln!

Hier nun zum Ergebnis:

Die Antwort lautet wie folgt

Herr Maier:
-28,5 > -26,5 > -26,0 > -26,1

Frau Maier:
-33,5 > -33,5 > -32,0 > -32,0

(wegen der unpräzisen Angabe auch möglich):
-31,0 > -31,0 > -29,5 > -29,5

Damit war Michael genau dran, also, Gratulation an Michael, er hat das Buch Golfisch gewonnen und es wird ihm in den nächsten Tagen zugesendet!

Für alle, die nicht gewonnen haben: Diese Woche startet erneut ein Gewinnspiel, wo du Golfit 100 Visitenkarten inklusive Etui gewinnen kannst! Dran bleiben.

(Die Frage wurde recherchiert, bewertet und ausgewertet von Sandra.)

Der/Die/Das Proette?!

29. Juli 2009 in Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Was bedeutet in der Golfsprache eigentlich das Wort Proette?

Proette

… ist die weibliche Form des Golf Professionales (kurz Pro’s), was nichts anderes bedeutet wie “Berufsgolfer”.
Proette Maria Verchenova

(Foto: Die russische Proette Maria Verchenova)

weitere Informationen über die Berufsgolfer findest du auf Wikipedia.

(Foto (c) ladieseuropeantour.com)