Kategorie "Allgemein"

Die Austrian Golf Open 2010

19. August 2010 in Allgemein by Hans-Peter Manzenreiter

Als Bestandteil der PGA European Tour und eines der wichtigsten Golfturniere Österreichs ist die Austrian Golf Open jedes Jahr ein absolutes Highlight in der österreichischen Golf-Szene. Die Elite des europäischen Golfsports trifft sich zu diesem Anlass in der Alpenrepublik, um hier in der atemberaubenden Kulisse der alpinen Bergwelt gegeneinander anzutreten.

Während der GC Fontana im südlich von Wien gelegenen Oberwaltersdorf in den vergangenen Jahren als Austragungsort diente, wird die diesjährige Austrian Golf Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg stattfinden. Nachdem sich der Turnierdirektor Mikael Eriksson persönlich von der Qualität des Par-72-Kurses überzeugt hatte und grünes Licht für den neuen Austragungsort gab, laufen die Vorbereitungen mit Hochdruck.

So erhält der Kurs des Diamond Country Clubs gegenwärtig noch den letzten Feinschliff, damit das Turnier zwischen dem 16. und 19. September 2010 problemlos vonstatten gehen kann und der europäischen Königsklasse auch gerecht wird. In einer aktuellen Pressemitteilung zeigte sich Präsident Franz Wittmann äußerst erfreut darüber, dass die Austrian Golf Open weiterhin Teil der populären PGA European Tour ist und nun im Diamond Country Club in Atzenbrugg einen Neustart erleben wird. Zudem wurde im Zuge dessen bekanntgegeben, dass der Event auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird und somit zumindest in nächster Zeit nicht in Gefahr ist.

Die passende Golfbekleidung

5. April 2010 in Allgemein, Allgemeines by Hans-Peter Manzenreiter

Dass bei der Ausübung einer Sportart stets besondere Bekleidung erforderlich ist, ist den meisten Menschen klar. Doch im Bezug auf den Golfsport wird dies nur allzu oft vergessen, sodass Anfänger und Hobby-Golfer glauben, sie könnten einfach in Jeans oder im Trainingsanzug Golf spielen. Rein theoretisch ist dies zwar möglich, doch in der Praxis gilt entsprechende Golfbekleidung als unverzichtbar.

Wer in Jeans oder gar im Jogginganzug auf dem Golfplatz auftaucht, muss mit Missbilligung und kritischen Reaktionen der anderen Golfspieler rechnen. Nichtsdestotrotz muss man sich nicht zwingend spezielle Golfbekleidung zulegen, um auf dem Platz nicht negativ aufzufallen. Es reicht vollkommen, wenn man bequeme und gleichzeitig angemessene Kleidung wählt.

Insbesondere Einsteiger in den Golfsport sollten sich daher im Vorfeld über den Dress-Code dieser anspruchsvollen Sportart informieren, damit sie nicht aus der Rolle fallen. Herren, sowie auch Damen sollten stets ein Oberteil mit Kragen wählen. Aus diesem Grund erweist sich ein Polo-Shirt als optimale Wahl. Während Frauen auch ein Polo-Shirt ohne Ärmel tragen können, sollten Männer zumindest kurze Ärmel tragen. Auch im Bezug auf die Hose sollten Golfer nicht zu freizügig sein und zumindest den halben Oberschenkel bedenken. Diejenigen, die bei einem professionellen Golfturnier antreten, müssen zwingend lange Hosen tragen, unabhängig vom jeweiligen Wetter.

Anfänger dürften in ihrem Kleiderschrank also durchaus fündig werden und brauchen nicht zwingend spezielle Kleidung. Wer das Golfen jedoch zu seinem Hobby macht und regelmäßig den Golfschläger schwingt, sollte über den Kauf von spezieller Golfkleidung nachdenken. Diese ist durch ihren besonderen Schnitt und die Materialien bestens für den Golfsport geeignet und bietet herkömmlicher Bekleidung gegenüber somit einige Vorteile.

Als Anfänger sollte unbedingt vorhanden sein:

  1. Regenkleidung. Oft kann man es sich am Golfplatz nicht aussuchen, welches Wetter man hat. Also ist ein Regenschutz wichtig
  2. Regenschirm – richtig groß! Ein großer Regenschirm ist nicht nur wichtig für einem selbst, sondern auch für das Golf-Equipment und sollte dieses komplett abdecken.

Den Einstieg in den Golfsport finden

3. April 2010 in Allgemein by Hans-Peter Manzenreiter

Der Golfsport übt auf viele Menschen eine enorme Faszination aus und erfreut sich daher seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. So hat sich das Golfen von einer absoluten Elite-Sportart zu einem wahren Trend entwickelt, der zunehmend auch in der breiten Masse Anklang findet.

Der Einstieg in den Golfsport gestaltet sich für gewöhnlich recht einfach, da man hierfür keine bestimmten körperlichen Voraussetzungen erfüllen muss. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen sind hier schließlich nicht Kraft, Schnelligkeit oder Ausdauer ausschlaggebend, sondern Präzision, Technik und Willensstärke. Nichtsdestotrotz sollte man als Anfänger einen erfahrenen Golflehrer zurate ziehen und sich von diesem in die hohe Kunst des Golfens einführen lassen. In Österreich, ebenso wie in vielen anderen Ländern, existieren zahlreiche Golfschulen, die die Vermittlung der Grundlagen im Rahmen eines Kurses oder im Einzelunterricht professionell vermitteln.

Wer die Basis des Golfsports beherrscht und auf einem der erstklassigen Plätze sein Können unter Beweis stellen möchte, steht nicht selten vor einem Problem. Als Anfänger bleibt einem der Zugang zu vielen Golfplätzen verwehrt, weil diese auf ein bestimmtes Handicap limitiert sind und somit keine Golf-Einsteiger akzeptieren. Diejenigen, die das Golfen auf eigene Faust erlernen möchten, dürften daher Schwierigkeiten bekommen, eine Spiellizenz für einen Platz zu erhalten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, an entsprechenden Kursen teilzunehmen, um das geforderte Handicap zu erreichen. Alternativ können Freunde des Golfsports natürlich auch in einen Golfclub eintreten und den anspruchsvollen Sport dort von der Pike auf erlernen.

Frauen-Golf – Monke gewinnt in Marokko

21. März 2010 in Allgemein by Hans-Peter Manzenreiter

Anja Monke In der medialen Berichterstattung findet Frauen-Golf häufig überhaupt nicht statt, denn hier stehen die Herren ganz klar im Vordergrund. Nichtsdestotrotz betreiben selbstverständlich auch zahllose Frauen diesen anspruchsvollen Sport und nehmen an internationalen Turnieren und Wettkämpfen teil.

Dass das weibliche Geschlecht das Golfen ebenso gut wie Männer beherrscht, hat sich in diesen Tagen mal wieder in Marokko gezeigt. Dort ist nun der international bekannte Lalla Meryem Golfcup nach insgesamt drei Tagen zu Ende gegangen und bot einigen der besten Golferinnen der Welt optimale Bedingungen, um ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Die deutsche Profigolferin Anja Monke erzielte in den ersten beiden Tagen des Turniers 71 und 68 Zähler und hatte am finalen, dritten Spieltag mit einigen Problemen zu kämpfen. Ab der zehnten Bahn hatte sie dann aber einen regelrechten Lauf und spielte sich mit einem grandiosen Eagle schließlich auf den ersten Platz. Der Lalla Meryem Golfcup war für Monke das erste Turnier des Jahres, weshalb sich diese nun besonders über ihren Sieg freut. Anja Monke zeigte sich absolut überrascht über den Titel, schließlich lief der Wettkampf zumindest anfangs keineswegs optimal für sie.

Bettina Hauert erreichte einen guten sechsten Platz und war somit die zweitbeste Deutsche im Feld. Die ebenfalls deutsche Caroline Masson landete schlussendlich auf dem 33. Platz und beendete ihr Profi-Debüt somit äußerst erfolgreich.

Tiger Woods – Der erfolgreichste Golfer aller Zeiten

2. März 2010 in Allgemein, Featured by Hans-Peter Manzenreiter

Am 30. Dezember des Jahres 1975 erblickte der US-Amerikaner Eldrick „Tiger“ Woods im kalifornischen Cypress das Licht der Welt, verbrachte seine Kindheit und Jugend aber im Großraum Los Angeles. Schon kurz nach seiner Geburt bedachte ihn ein Freund der Familie mit dem Spitznamen „Tiger“, unter dem der US-Amerikaner heute weltweit bekannt ist.

Tiger Woods legte schon als kleiner Säugling den Grundstein für seine beispiellose Golfer-Karriere, denn wenn man den Worten seines stolzen Vaters Glauben schenkt, ahmte Tiger bereits mit sechs Monaten die für den Golfsport typischen Schwungbewegungen nach. Mit zwei Jahren trat er dann schließlich im amerikanischen Fernsehen auf und bewies schon damals sein außerordentliches Golf-Talent.

Seine Begeisterung für den Golfsport kannte keine Grenzen, sodass Tiger Woods während seiner gesamten Kindheit und Jugend beständig an seinen spielerischen Fähigkeiten arbeitete und hierfür auch stets belohnt wurde, denn er dominierte in jeder Altersklasse und war seinen Gegnern stets weit voraus. Dies setzte sich auch fort als Tiger Woods 1996 seine Karriere als Profi-Golfer begann. Bereits im ersten Jahr konnte er zwei Turniere der legendären PGA-Tour für sich entscheiden.

Mit insgesamt 71 PGA-Tour-Siegen, 38 European-Tour-Siegen und vielen weiteren Profi-Siegen konnte sich Tiger Woods an der Spitze der erfolgreichsten Golfer aller Zeiten etablieren und ist daher eine lebende Legende des Golfsports. Ein geschätztes Jahreseinkommen von 100 Millionen US-Dollar macht Tiger Woods zudem zum bestverdienenden Sportler der Welt.

Der innerliche Aufbau nach einer schlechten Golfrunde

23. Februar 2010 in Allgemein, Allgemeines, Featured by Hans-Peter Manzenreiter

Golf ist eine Sportart bei der stets die Nerven behalten werden müssen, damit eine gute und erfolgreiche Leistung erzielt werden kann.

Der Golfer ist vollkommen auf sich allein gestellt und muss daher einen klaren Kopf haben. Er muss seine Gedanken sortieren, an sich und seine Fähigkeiten glauben und seine innere Ruhe finden. Die Erfüllung dieser Kriterien ist erforderlich, damit der Golfer sein volles Leistungsvermögen abrufen kann.

Diese Eigenschaften unterscheiden den Golfsport von anderen Sportarten und insbesondere vom Mannschaftssport. Beim Mannschaftssport können sich die Teammitglieder unter einander aufbauen und motivieren, beim Golf jedoch ist der Golfer ganz auf sich und seine Leistung allein gestellt. Niemand hilft dem Golfer, wenn er einen schlechten Tag erwischt hat oder aus unerklärlichen Gründen sein Leistungspotenzial nicht abrufen kann.

Daher ist besonders wichtig, dass der Golfer sich seinen Fähigkeiten bewusst ist und weiß, was er kann und was er bereits erreicht hat.
Besonders nach einer schlechten Golfrunde muss sich der Golfer wieder aufbauen können, damit er positiv in das nächste Spiel gehen kann. Du musst als Golfer genau wissen, wie dein Spiel funktioniert und wie du stets die Oberhand behalten kannst. Ein Golfer der seine Gedanken nicht bei sich hat. der wird es nicht schaffen einen schwierigen und kniffligen Schlag zu meistern.

Das Gefühl des Golfers ist sein Kapital, da er ohne Fingerspitzengefühl und Geschick nicht arbeiten kann. Der Golfer muss abschätzen können, wann und mit welchem Timing, mit welcher Kraft, mit welchem Schläger und mit welcher Technik er den Golfball schlägt. Wenn sich der Golfer hierbei nicht seinen Fähigkeiten bewusst ist, dann kann er es nicht schaffen eine gute Golfleistung zu erzielen.

Du musst als Golfer unbedingt an dich glauben und auch nach einer schlechten Golfrunde immer wissen, dass du das Spiel beherrscht und daher immer mit einer positiven Einstellung in die nächste Golfrunde gehen.

Wenn der Golfer jedoch nach einer verlorenen und schlecht gespielten Runde am liebsten den Schläger hinschmeißen möchte, dann sollte er die Ruhe behalten und sich unbedingt besinnen. Golf ist eine Sportart der Tagesform, welche nunmal nicht zu jeder Zeit mit der gleichen Leistung beendet werden kann. Wenn sich der Kopf des Golfers zusätzlich noch gegen ihn entscheidet, dann werden seine Chancen auf eine erfolgreiche Runde erheblich gemindert.

Der Golfer sollte jedes verlorene Spiel guten Gewissens abhaken und immer nach vorne schauen. “Die nächste Runde wird meine beste Runde”, dieses Motto sollte dir als Golfer immer im Kopf bleiben. Wenn dieses Motto jedoch nicht sofort abrufbar ist, dann sollte der Golfer auf seine bisher erzielten Erfolge schauen.

Alte Leistungen und Bahnrekorde können den Golfer wieder motivieren und der Golfer kann neue Kraft und wichtige Motivation tanken. Präzision ist beim Golfen das Ein und Alles. Diese Präzision wird jedoch nicht nur in Zusammenhang mit dem Schläger benötigt, sondern muss sich auch im Kopf des Golfers abspielen.

Der Golfer muss präzise und genau denken können und immer daran glauben, dass er den nächsten Schlag schaffen kann. Der eigene Glaube ist beim Golfen die halbe Miete und die positiven Gedankenströme wirken wie Wunder auf die erzielten Schläge.

Ein schwerer Golfschlag ist niemals zu schaffen, wenn der Golfer an Wörter wie “undenkbar” oder “unmöglich” denkt. Stets muss das klare Ziel im Auge behalten werden, dass alles nötige möglich ist, um den Ball mit nur einigen Schlägen im gewinnbringenden Ziel einzulochen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass du als Golfer nach einer schlechten Golfrunde, immer nach vorne und nach hinten schauen musst. Nach hinten schaust du, aufgrund deiner bisherigen Erfolge und nach vorne wird geschaut, da die nächste Runde immer deine Beste wird!

Die neue Golfsaison

18. Februar 2010 in Allgemein, Allgemeines by Hans-Peter Manzenreiter

Ab März / April wird wieder der Schläger geschwungen, Bälle werden versenkt und etliche Kilometer auf grünem Rasen werden zurückgelegt.
Darauf solltest Du dich und deine Ausrüstung gut vorbereiten, nicht das die Saison für dich aufhört bevor sie richtig angefangen hat. Golf erfordert eine gesunde Balance zwischen Kraft und Beweglichkeit, Reaktionsvermögen und Ausdauer, Spannungs- und Entspannungsfähigkeit.

Mental vorbereiten kannst du dich bei einem Mental-Training. Sitzen da dann mehrere Golfer in einem Raum und spielen Golf im Kopf? Nein! Auf den Golfanlagen werden Techniken gezeigt und erlernt die dir helfen in schwierigen Momenten ruhig zu bleiben. Also wie du geistig bestimmte Spielsituationen meistern kannst. So ein Training ist auf eine kleine Teilnehmerzahl begrenzt, kostet ein bisschen Zeit und Geld, ist aber bestimmt effektiv. Auch mithilfe von Büchern kannst du dich mental auf das Golfspiel vorbereiten. Darin sind Techniken aufgeschrieben, die dir helfen, dich voll und ganz auf dein Spiel zu konzentrieren. Lästige Nebengeräusche kann man wegdenken und den Ball nahe an das anvisierte Loch hindenken. Du musst dich in dein Spiel eindenken, der Großteil des Spiels geschieht im Kopf! Aber ließ am besten selbst.

Die körperliche Vorbereitung ist auch sehr wichtig, eine gute Körperkontrolle und allgemeine Fitness ist ausschlaggebend für ein gutes Spiel. Am besten du betreibst im Winter ausdauerfördernde Sportarten wie Fahrradfahren oder Schwimmen, Golfgymnastik, gezieltes Training im Fitness Studio oder mit einem Personal Trainer um Ausdauer, Kondition und Muskelbalance zu fördern. Ohne körperliche Betätigung rostet dein Bewegungsapparat ein und das kann vor allem am Rücken zu Verletzungen führen.

Kennst du nicht auch das Gefühl gegen Saisonende, dass du genau JETZT bereit wärst die besten Löcher zu spielen? Tja, einfach nur aus dem Grund, dass du da in Form bist.

Beim Golf wird dein Stütz- und Bewegungapparat am meisten belastet, ohne ausreichende körperliche Vorbereitung wird vorallem deine Wirbelsäule stark in Mitleidenschaft gezogen. Du kannst auch im Winter einfach mehrmals in der Woche für ein paar Minuten “Trockengolf” spielen. Einfach die Bewegungen die du im Spiel machst, zu Hause oder im Büro üben.

Ein gepflegtes Equipment ist natürlich ein Muss. Da sich nicht jeder einen Caddy leisten kann oder will, musst du deine Ausrüstung selbst pflegen. Am besten du machst das nach jeder Partie und nach Saisonende, dann kannst du bei Saisonstart gleich sauber loslegen. Die Rillen am Schlägerblatt sollen von Sand und Erde gereinigt werden. Den Schlägerkopf und den Griff mit lauwarmem Wasser und Geschirrspülmittel abwischen, danach mit einem alten Handtuch abrubbeln. Die Griffe sollten von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Je nachdem wie oft du spielst, alle ein bis drei Saisonen. Golfgriffe lassen sich auch selbst austauschen.
Golfkleidung nach jedem Spiel laut Waschanleitung waschen, logisch. Gut passende Handschuhe und bequeme Schuhe sind natürlich sehr wichtig. Am Anfang der Saison noch einmal überprüfen ob die Handschuhe vor allem noch über genug “Grip” verfügen. Für den Transport eignet sich eine Golftasche mit Ständer.

Also, das Training kann beginnen. Besser heute als gestern, schließlich heißt es bald wieder “Ab auf die Wiese!”.

Kreuz- und Schaftbruch!
Gutes Spiel!

Golf Trainingstipps – Sandbunker

20. Januar 2010 in Allgemein, Allgemeines by Hans-Peter Manzenreiter

Viele Golfer fürchten das Spiel aus dem Bunker. Im Englischen wird der Sandbunker auch “trap“ genannt. Der Ausdruck ist treffender, auf Deutsch übersetzt ist es “Falle“. Vielleicht kommt es daher, weil einige Golfer den Ball aus dem Bunker nehmen und zum Spielen auf den Fairway legen, weil sie den Bunker als bösartige Falle betrachten. Aber laut Regelbuch ist es nicht erlaubt. Der Ball darf im Bunker nur zur Identifizierung berührt werden. Der Schläger darf im Bunker nicht aufgesetzt werden und Probeschwünge sind nicht erlaubt. Also den Probeschwung am besten am Rand des Bunkers üben. Sollte es windig sein und im Bunker sehr weicher Sand liegen, kann es vorkommen, dass der Spieler nach dem Schlag über und über mit Sand bedeckt ist. Diese Sandduschen sind die kleinen Freuden eines jeden Golfers. Dabei sieht es so einfach aus, wenn Tiger Woods einen Ball aus dem Bunker spielt und direkt neben die Fahne legt. Auch andere Professionals haben offenbar keine Probleme mit dem Spiel aus dem Bunker.

In vielen Golfbüchern wird der Schlag aus dem Bunker beschrieben. Eines davon ist “The Simple Golf Swing“ von David Nevogt. Darin gibt er dem Golfer folgenden Tipp für das Spiel aus dem Bunker rund ums Grün.

Bunkerschläge rund um das Grün sind vollkommen anders. Alles was man für gute Bunkerschläge wissen muss, ist folgendes.

Öffne das Schlägerblatt des Sandwedges so, dass es auf einen Punkt ungefähr anderthalb Meter RECHTS der Fahne zeigt. Dann stelle dich so, dass die Fußspitzen und die Schultern auf irgendetwas ca. anderthalb Meter LINKS der Fahne ausgerichtet sind.

Beim Rückschwung darf der Schlägerkopf nur die HÖHE der rechten Schulter erreichen. Benutze für den Schwung nur ca. 60 % deiner Kraft. Die Schlagfläche muss hinter dem Ball QUER UND UNTEN DURCH den Sand schneiden. Mehr als bei jedem anderen Schlag auf dem Platz, musst du konsequent durchziehen. Das Durchziehen ist entscheidend um den Ball aus dem Sand zu heben.

Wenn der Ball schnell stoppen soll, schlage ca. 2,5 cm hinter der Mitte des Golfballs in den Sand. Wenn der Ball rollen soll, musst Du ca. 6,5 cm hinter der Mitte des Golfballes in den Sand schlagen.

Mit dieser Methode sind die Tage eines schlechten Bunkerspiels bald vergessen. Allerdings passiert es nicht ohne Training. Zum Trainieren sollte nicht der Golfplatz benutzt werden. Zum Trainieren eignen sich am besten die Übungsanlagen mit Chipping Grün und Bunker. Das Selbstvertrauen beim Spiel aus dem Bunker wird dadurch bald besser.

Golfish Rezension

17. September 2009 in Allgemein, Allgemeines, Featured, Golfsprache by Hans-Peter Manzenreiter

Michael aka xcalibur war so nett und hat mir eine Rezension über das gewonnene Buch Golfish gesendet.

Das Buch selbst sieht von aussen recht witzig aus, nicht besonders dick zwar aber ok.

Nichts weist auf ein Wörterbuch hin, aber doch es ist eins. Alphabetisch geordnet findet man die gängisten deutschen Golfausdrücke. Ein paar nette Illustrationen sind vorhanden, aber ansonsten sucht man nach bildlichen Erklärungen vergeblich.

Dass Meiste kennt man, einige Ausdrücke sind mir allerdings auch noch nicht untergekommen. Wer weiss schon dass der Schlag nach einem Mulligan Finnigan heisst. Regelausdrücke werden mit dem Hinweis auf das offizielle Regelwerk nicht genau erklärt.

Nach dem ersten Drittel fragte ich mich, welcher Idiot das Buch Korrektur gelesen hat. Denn einem Golfer fallen Fehler wie Strafschläge für Luftschläge (zu finden unter ”Airshot”) oder Driver = Schläger mit dem größten Loft ( Zu finden unter ”Driver”) sofort ins Auge.

Vielleicht bin ich auch der erste, der ein Wörterbuch auch wirklich gelesen hat….
Die Fehler nehmen zwar nach einiger Zeit ab, doch sie hören nicht auf.

Fazit: Das Buch ist eine Hilfe für Einsteiger, die eine Orientierung für den Sprachgebrauch der Golfer brauchen, oder als Geschenk für Nichtgolfer geeignet. Für einen gestandener Golfer ist diese Lektüre ein nettes, allerdings nicht ganz fehlerfreies, verzichtbares Nachschlagewerk.

Golf Charity der Wiener Tafel

20. August 2009 in Allgemein, Allgemeines, Featured by Hans-Peter Manzenreiter

Ihr habt noch bis 26. August die Möglichkeit euch beim Golf Charity Turnier der Wiener Tafel am GC Frühling anzumelden.

Genaue Informationen findet er hier. Zwar etwas teuer, aber bestimmt ein schönes Turnier!