Golf ist eine Sportart bei der stets die Nerven behalten werden müssen, damit eine gute und erfolgreiche Leistung erzielt werden kann.
Der Golfer ist vollkommen auf sich allein gestellt und muss daher einen klaren Kopf haben. Er muss seine Gedanken sortieren, an sich und seine Fähigkeiten glauben und seine innere Ruhe finden. Die Erfüllung dieser Kriterien ist erforderlich, damit der Golfer sein volles Leistungsvermögen abrufen kann.
Diese Eigenschaften unterscheiden den Golfsport von anderen Sportarten und insbesondere vom Mannschaftssport. Beim Mannschaftssport können sich die Teammitglieder unter einander aufbauen und motivieren, beim Golf jedoch ist der Golfer ganz auf sich und seine Leistung allein gestellt. Niemand hilft dem Golfer, wenn er einen schlechten Tag erwischt hat oder aus unerklärlichen Gründen sein Leistungspotenzial nicht abrufen kann.
Daher ist besonders wichtig, dass der Golfer sich seinen Fähigkeiten bewusst ist und weiß, was er kann und was er bereits erreicht hat.
Besonders nach einer schlechten Golfrunde muss sich der Golfer wieder aufbauen können, damit er positiv in das nächste Spiel gehen kann. Du musst als Golfer genau wissen, wie dein Spiel funktioniert und wie du stets die Oberhand behalten kannst. Ein Golfer der seine Gedanken nicht bei sich hat. der wird es nicht schaffen einen schwierigen und kniffligen Schlag zu meistern.
Das Gefühl des Golfers ist sein Kapital, da er ohne Fingerspitzengefühl und Geschick nicht arbeiten kann. Der Golfer muss abschätzen können, wann und mit welchem Timing, mit welcher Kraft, mit welchem Schläger und mit welcher Technik er den Golfball schlägt. Wenn sich der Golfer hierbei nicht seinen Fähigkeiten bewusst ist, dann kann er es nicht schaffen eine gute Golfleistung zu erzielen.
Du musst als Golfer unbedingt an dich glauben und auch nach einer schlechten Golfrunde immer wissen, dass du das Spiel beherrscht und daher immer mit einer positiven Einstellung in die nächste Golfrunde gehen.
Wenn der Golfer jedoch nach einer verlorenen und schlecht gespielten Runde am liebsten den Schläger hinschmeißen möchte, dann sollte er die Ruhe behalten und sich unbedingt besinnen. Golf ist eine Sportart der Tagesform, welche nunmal nicht zu jeder Zeit mit der gleichen Leistung beendet werden kann. Wenn sich der Kopf des Golfers zusätzlich noch gegen ihn entscheidet, dann werden seine Chancen auf eine erfolgreiche Runde erheblich gemindert.
Der Golfer sollte jedes verlorene Spiel guten Gewissens abhaken und immer nach vorne schauen. “Die nächste Runde wird meine beste Runde”, dieses Motto sollte dir als Golfer immer im Kopf bleiben. Wenn dieses Motto jedoch nicht sofort abrufbar ist, dann sollte der Golfer auf seine bisher erzielten Erfolge schauen.
Alte Leistungen und Bahnrekorde können den Golfer wieder motivieren und der Golfer kann neue Kraft und wichtige Motivation tanken. Präzision ist beim Golfen das Ein und Alles. Diese Präzision wird jedoch nicht nur in Zusammenhang mit dem Schläger benötigt, sondern muss sich auch im Kopf des Golfers abspielen.
Der Golfer muss präzise und genau denken können und immer daran glauben, dass er den nächsten Schlag schaffen kann. Der eigene Glaube ist beim Golfen die halbe Miete und die positiven Gedankenströme wirken wie Wunder auf die erzielten Schläge.
Ein schwerer Golfschlag ist niemals zu schaffen, wenn der Golfer an Wörter wie “undenkbar” oder “unmöglich” denkt. Stets muss das klare Ziel im Auge behalten werden, dass alles nötige möglich ist, um den Ball mit nur einigen Schlägen im gewinnbringenden Ziel einzulochen.
Abschließend bleibt zu sagen, dass du als Golfer nach einer schlechten Golfrunde, immer nach vorne und nach hinten schauen musst. Nach hinten schaust du, aufgrund deiner bisherigen Erfolge und nach vorne wird geschaut, da die nächste Runde immer deine Beste wird!