Am gestrigen Sonntag, den 22. August 2010, fand im tschechischen Celadna das Finale der Czech Open statt. Ambitionierte Golf-Profis aus aller Herren Länder reisten zu diesem Turnier an und kämpften im Zuge dessen nicht nur um das Preisgeld, sondern ebenfalls um die Qualifikation für den Ryder Cup.
In einem spannenden Stechen kämpften schlussendlich der Schwede Peter Hanson, der Ire Peter Lawrie und der Engländer Gary Boyd um den Sieg. Am zweiten Extra-Loch gelang Hanson schließlich ein beeindruckender Birdie aus einer Distanz von sechs Metern. Durch diesen hervorragenden Schlag konnte sich der Schwede gegen seine starke Konkurrenz durchsetzen und katapultierte sich auf den ersten Platz des vorletzten Qualifikationsturniers für den Ryder Cup. Neben dem begehrten Titel der Ryder Open wurde der mittlerweile 32-jährige Schwede Peter Hanson auch mit einem Preisgeld in Höhe von 333.330 Euro belohnt.
Für die Österreicher ging die Czech Open leider weniger positiv aus, denn die ÖGV-Golfer konnten lediglich die hinteren Plätze belegen. Mit dem 58. Platz landete Martin Wiegele noch vor seinen Landsmännern Jürgen Maurer und Markus Brier und durfte sich im Gegensatz zu diesen zumindest über ein Preisgeld in Höhe von immerhin 5.000 Euro freuen. Allzu groß dürfte die Freude aber nicht ausgefallen sein, denn Wiegele war mit deutlich höheren Erwartungen ins Turnier gestartet.
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