Große Hoffnungen hatte der Österreicher Markus Brier in die Italian Open gesetzt. Nach einer bislang äußerst schwachen Saison wollte der Wiener in Turin beweisen, dass er nach wie vor zur Elite des europäischen Golfsports gehört. Brier fand jedoch nicht zu seiner alten Form zurück und verpasste erneut den Cut. Rang 113 reichte für die Qualifikation für das Wochenende nicht aus, sodass der 41-jährige Österreicher seine Fans mal wieder enttäuschte.
Der Schwede Fredrik Andersson Hed begeisterte das Publikum dahingegen von Anfang an durch hervorragende Leistungen und durfte in Turin seinen ersten Sieg bei einem Turnier der European Tour feiern. Im Finale zeigte der 38-Jährige zwar Nerven, aber dank seines enormen Vorsprungs konnte ihm niemand mehr diesen Triumph nehmen. In der Vergangenheit trat Hed schon mehr als 240 Mal bei der European Tour an, doch sein erster Titel war ihm erst jetzt vergönnt. Mit seinem Sieg erspielte sich der Schwede also nicht nur ein lukratives Preisgeld, sondern erfüllte sich gleichzeitig einen lang gehegten Traum.
Aber auch die Italiener selbst hatten im Rahmen der Italian Open Anlass zur Freude, denn Matteo Manassero feierte hier mit nur 17 Jahren sein Debüt als Profigolfer und stellte sein Talent eindrucksvoll unter Beweis. In den nächsten Jahren wird der Italiener mit Sicherheit von sich reden machen und die Golfszene seiner Heimat bereichern.
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