Für Golf-Anfänger ist die Platzerlaubnis eines der ersten sportlichen Ziele, die es zu meistern gilt. Da sich immer mehr Menschen für den Golfsport begeistern und diesen als Hobby betreiben, legen die hiesigen Golfclubs größten Wert auf eine solide Grundausbildung der Spieler, um einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs gewährleisten zu können. Zu diesem Zweck wurde die sogenannte Platzerlaubnis-Prüfung eingeführt.
Nachdem lange Zeit keine einheitlichen Prüfungen existierten und diesbezüglich ein heilloses Chaos herrschte, hat der ÖGV einen entsprechenden Standard geschaffen, der von fast allen Golfclubs in Österreich übernommen wurde. Die ÖGV-Platzerlaubnis, die auch als Platzreife bezeichnet wird, steht für eine umfassende Basisausbildung im Golfsport und ist mittlerweile in der gesamten Alpenrepublik die gängigste Platzerlaubnisprüfung. Die Inhalte hat der ÖGV exakt in seinen Richtlinien definiert, sodass bei einer solchen Ausbildung höchste Qualitätsstandards garantiert sind.
Neben den technischen Grundlagen werden im Rahmen eines entsprechenden Kurses ebenfalls die wichtigsten Verhaltensregeln auf dem Golfplatz behandelt, wodurch eine Einführung in die Etikette des Golfsports ebenfalls gegeben ist. Anfänger, die einen leichten und gleichzeitig anspruchsvollen Einstieg in den Golfsport suchen, sollten sich daher für einen Kursus entscheiden, der mit der ÖGV-Platzerlaubnis abschließt. Wer das Golfen zu seinem Hobby machen möchte, benötigt ohnehin diese Prüfung und sollte zudem die österreichische Turniererlaubnis in Erwägung ziehen. Auf diese Art und Weise darf man dann nicht nur auf den Anlagen namhafter Golfclubs spielen, sondern ebenfalls an vorgabewirksamen Turnieren teilnehmen und sich so mit anderen begeisterten Golfern messen.
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